Schule & Bildung aus Landshut und Umgebung

„JA, IST DENN HEUT‘ SCHON WEIHNACHTEN?“,

 

haben sich die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei im Salzstadel gefragt, als die Altdorfer Illustratorin Dentiza Gruber mit einem großen Stapel Bücher, die zu einem Bücherbaum aufgetürmt waren, völlig überraschend in der Bücherei auftauchte. „Ich komme ursprünglich aus Bulgarien und vor 25 Jahren habe ich mein erstes deutsches Buch in der Landshuter Stadtbücherei im Salzstadel ausgeliehen. Heute durfte ich meine eigenen Bücher der Stadtbücherei und den Kindern schenken!“ Die Buchkünstlerin Denitza Gruber arbeitet für viele namhafte Verlage und hat schon über 90 Kinderbücher illustriert. Alle Bücher, die im Angebot der Stadtbücherei noch fehlten, hat sie der Bücherei kürzlich bei einem spontanen Besuch geschenkt. Im Bild freut sich der Leiter der Stadtbücherei Landshut, Ludwig Bichlmaier, zusammen mit der Illustratorin Dentiza Gruber über die Bücherspende.

 

Quelle: Stadtverwatlung Landshut

15.12.2016

„Auserlesenes“ bei Bücher Pustet

Leseclubs der Stadtbücherei stellten Lieblingsbücher vor

 

Am Samstagvormittag haben sich die Kinder und Jugendlichen der beiden Leseclubs der Stadtbücherei bei Bücher Pustet getroffen, um im Rahmen einer Veranstaltung ihre aktuellen Bestenlisten unter dem Motto „Auserlesen“ persönlich vorzustellen. Die Listen enthalten jeweils 15 Lektürevorschläge für Gleichaltrige. Es handelt sich dabei um neue Kinder- und Jugendromane, die bei den Teilnehmern besonders gut ankamen und sich deshalb auch für den Gabentisch eignen könnten.  Die Auswahl der Kinder reicht von lustigem, spannendem Lesestoff und abenteuerlichen Fantasygeschichten bis hin zu Science Fiction. Bei den Jugendlichen stehen Action- und Psychothriller, aber auch intensive Liebesgeschichten und anspruchsvolle Themen der Gegenwart und der Vergangenheit im Mittelpunkt des Interesses. Die Jugendauswahl fungiert zugleich als Nominierungsliste für den nächstjährigen Landshuter Jugendbuchpreis. Die von den Leseclubmitgliedern annotierten Listen sind ab sofort in den städtischen Büchereien und im örtlichen Buchhandel erhältlich. Sie sind auch auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de/stadtbuecherei zu finden.
  
Bildunterschrift: Der Kinder- und Jugendleseclub gemeinsam mit Clubleiter Georg Braun (oben, links) und Alice Groffner (oben, rechts) stellen gemeinsam bei Bücher Pustet die besten Bücher des Jahres vor.

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

12.12.2016

Landshut - eine Stadt und ihre Menschen

Acht Landshuter Biografien werden am 10. Januar und 7. Februar fortgesetzt

 

Das Christliche Bildungswerk, Landshut hat im aktuellen Semester wieder die beliebte Reihe, das VormittagsForum (VoFo), ins Programm genommen. Diesmal liegt der Schwerpunkt der Reihe bei Persönlichkeiten der Stadt Landshut. Und so waren nach den beiden Bildhauern Christian Jorhan der Ältere und Christian Jorhan der Jüngere, die als Vater und Sohn mit ihren Arbeiten die Region geprägt haben, Ludwig Feuerbach und Johann Michael Sailer, zwei Landshuter Denker, schon Gegenstand der ersten beiden Vorträge. Es folgte vor wenigen Tagen ein Vortrag der Referentin Gräfin Lidvine von Preysing, die aus erster Hand über ihren Großonkel Kardinal Konrad Graf von Preysing, dem späteren Bischof von Berlin, berichtete. Der gebürtige Landshuter ist mit seinen, das Regime anklagenden Hirtenbriefen, als mahnende Stimme gegen den Nationalsozialismus in die Geschichte eingegangen. Kardinal Konrad Graf von Preysing war ein Spätberufener. Nach dem Besuch des Carossa-Gymnasiums in Landshut und dem Jurastudium in München und Würzburg, folgte eine kurze Tätigkeit im bayerischen Staatsdienst: 1906 war er Ministerialpraktikant im Bayerischen Staatsministerium des Äußeren und dann Attaché bei der bayerischen Gesandtschaft am Quirinal zu Rom. Erst mit 28 Jahren nahm er sein Theologie-Studium in Innsbruck auf. 1932 wurde er Bischoff von Eichstätt geweiht. Schon 1933 erkannte er, welche Gefahr, nicht nur für die Katholische Kirche, durch die aufstrebenden Nationalsozialisten drohte. Mit seiner Aussage: „Wir sind in den Händen von Narren und Verbrechern“, nahm Konrad Graf von Preysing kein Blatt vor dem Mund. Adolf Hitler mochte den damals noch jungen Bischof nicht und so nannte er ihn „Rabenaas“. Der Referentin gelang es den Zuhörern ein beeindruckendes Bild des späteren Kardinalen und der Situation der

Menschen im Nationalsozialismus zu zeichnen. Die Liste von Persönlichkeiten Landshuts, die ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben, ist noch lang. Und so bietet das CBW in dieser Reihe noch zwei interessante Vorträge an. Am 10. Januar sind Hans Carossa und Hans Leinberger an der Reihe und am 7. Februar dann der bekannte Buchautor Richard Dübell. Die Veranstaltungen finden jeweils von 9 bis 10.30 Uhr im Kursraum des CBW, Maximilianstr. 6, statt und sind einzeln buchbar; Anmeldung und Information im CBW, Tel. 0871 923170, Maximilianstr. 6, 84028 Landshut

 

Foto - Vormittagsforum - Referentin Gräfin Lidvine von Preysing

 

Quelle: Christliches Bildungswerk Landshut, Katholische Erwachsenenbildung für Stadt und Landkreis Landshut e.V.

09.12.2016

Druckversion Druckversion | Sitemap
© LA-Nachrichten