Kultur & Kunst aus Landshut und Umgebung

Die Jahre mit Landshuter Hochzeit sind immer etwas besonderes.

 

Dieses Jahr war es wieder soweit und heute wurde im Zeughaus der dritte Bildband zur Aufführung der Landshuter Hochzeit vorgestellt. Dieser Zeigt nach den Bänden für die Jahre 2013 und 2009 nun verschiedene Bilder aus diesem Jahr. Die Idee selbst stammt von der leider schon verstorbenen Gabrielle Goderbauer-Machner, der auch dieser Band gewidmet wurde.

 

Erhältlich sind die Bücher in den Landshuter Buchhandlungen und selbstverständlich auch n der Geschäftsstelle der Förderer.

 

Alle Bilder von der Buchpräsentation im Altbum

Landshuter Hochzeit 2017

 

Die Landshuter Hochzeit kommt immer näher und seit Freitag sind nun auch die Pferde für den Festumzug in Landshut angekommen und wurde auf der Ringelstecherwiese der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Bei der Vorstellung zeigte sich, dass Petrus nicht nur ein Niederbayer sondern dazu noch ein Landshuter sein muss. Noch am Vormittag gab es immer wieder Schauer aber als die Förderer auf die Ringelstecherwiese einluden, scheinte die Sonne und die prachtvollen Pferde konnten sich von ihrer besten Seite zeigen.

 

Noch mehr Fotos auf der Seite von Beis-Foto https://www.facebook.com/BeisFoto/

 

Ein weiteres Stück Geschichte zum Leben erweckt

Rechtzeitig fertig: Die neue Sänfte für die „Landshuter Hochzeit 1475“


Landshut, 20. März 2017 Die Vorbereitungen für die diesjährige Landshuter Hochzeit laufen auf Hochtouren, für alle Einwohner der niederbayerischen Hauptstadt deutlich sichtbar aufgrund der täglichen Fortschritte beim Aufbau des Zehrplatzes auf der „Ringelstecher-Wiese“. Gut drei Monate vor Beginn der Aufführung am 30. Juni wurde am vergangenen Samstag auch die neue Sänfte vom Erbauer an „Die Förderer“ e.V. übergeben. Entscheidender Punkt der Abnahme: Passt das Zusammenspiel von Pferd, Geschirr und Sänfte? Dieser Test sorgte zusätzlich für Gänsehaut der anwesenden Förderer, bedeuten doch Pferde im Zeughaus, dass es bald losgeht.


Auch beim Bau der neuen Sänfte blieb der Verein seinem Anspruch nach größtmöglicher spätmittelalterlicher Authentizität der gesamten Aufführung treu. Dr. Ernst Pöschl, Vorstandsvorsitzender von „Die Förderer“ e.V.: „Hier standen wir vor einer kniffligen Aufgabe, da das Reisen in Pferdesänften nun schon länger aus der Mode ist. Deshalb gab es auch keine Baupläne und Verfahrensanweisungen, auf die unser Wagenbauer zurückgreifen konnte. Auf diese Weise haben wir vergessenes Wissen und damit ein Stück Geschichte zum Leben erweckt. Gerne teilen wir auch unsere Erkenntnisse mit allen interessierten Fachleuten.“


Auch wenn bisher keine Quelle zur Landshuter Hochzeit belegt, dass Herzog Ludwig eine Sänfte benutzt hatte: Sie ist seit den Aufführungen nach dem 2. Weltkrieg Teil des „Fuhrparks“ der Landshuter Hochzeit und fester Bestandteil des Umzugs an den Aufführungssonntagen. Die alte Sänfte wurde seinerzeit nach den Vorstellungen von Franz Högner gefertigt und war, anders als alle anderen Schöpfungen des langjährigen und für die Landshuter Hochzeit prägenden Vorstands, nicht möglichst originalgetreu, sondern im so genannten „neu-gotischen“ Stil gebaut. Damit entspricht sie nicht mehr den heutigen Ansprüchen der Veranstalter.

 

Vorlage für die neue Sänfte war ein sehr detailgetreues Gemälde des französischen Königs Karl V. aus dem 15. Jahrhundert, das in einen Bauplan für die neue Sänfte umgesetzt wurde. Dabei kamen die Fachleute zum Einsatz, mit denen „Die Förderer“ bereits beim neuen Brautwagen zusammen gearbeitet hatten, der bei der Aufführung 2013 erstmalig Teil der Aufführung war: konzipiert wurde die neue Sänfte von Dr. Rudolf Wackernagel, dem erst kürzlich verstorbenen Experten für Wagenbau des Mittelalters. Erbauer war erneut Florian Staudner aus Wien. Ein Video über den ersten Test des Zusammenspiels von Pferd, Geschirr und Sänfte im vergangenen September findet sich auf dem YouTube-Kanal der Förderer unter  www.youtube.com/landshuterhochzeit1475official

 

Über die Landshuter Hochzeit

Inspiriert von einem Gemälde im Prunksaal des Landshuter Rathauses gründeten im Jahr 1902 Landshuter Bürger den Verein, der sich seither für die möglichst originalgetreue Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ engagiert. Bei der „Landshuter Hochzeit 1475“ freite der junge Herzog Georg von Bayern-Landshut die Polenprinzessin Hedwig. Die Hochzeit war ein Anlass von europäischer Dimension. Die Feier sollte das üppigste Fest des ausgehenden Mittelalters werden. Das vom Verein „Die Förderer“ e.V. alle vier Jahre veranstaltete, drei Wochen dauernde Fest ist geprägt von großer Spielfreude und beeindruckendem Engagement der über 2.400 aktiven Mitwirkenden sowie dem Streben nach größtmöglicher, spätgotischer Authentizität. Die im Verein „Die Förderer“ e.V. mittlerweile weit über 7.000 organisierten Mitglieder stellen ein breitgefächertes Spiegelbild der Landshuter Bürgerschaft dar. Das Motto dieses größten und aufwändigsten historischen Kostümfestes, das die Landshuter zum eigenen und zum Vergnügen von Gästen aus aller Welt voller akribischer Hingabe zum Detail mit Leben füllen, lautet „Eine Stadt spielt Mittelalter“, so perfekt, dass auch die Historiker und Experten begeistert sind. Die Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ ist bayerisches Kulturerbe und bemüht sich um die Anerkennung als Weltkulturerbe.

 

Quelle: Verein "Die Förderer" e.V.

 

ARCHITEKTUR und MENSCH

Fotografische Expedition von Thomas Beißner

 

Am Samstagvormittag startete in der Hl. Geistkirche die Ausstellung von Thomas Beißner. In der Vorbereitung für diese Ausstellung fotografierte Thomas Beißner ein ganzes Jahr verschiedenste Gelegenheiten in der Stiftsbasilika St. Martin. Dabei kamm eine Vielzahl von spitzen Bildern heraus, aus denen er einige für diese Ausstellung auswählte. Selbstverständlich war dies nur mit der Zustimmung von Monsignore Dr. Franz Joseph Baur möglich, diese gab er jedoch nach Sichtung einer ersten Aufnahme sehr gerne.

 

Diese Ausstellung zeigt absolut hochwertige, ich möchte schon fast sagen einzigartige Schwarz-Weiß-Fotos aus einem Jahr Kirche und bietet dabei auch einen Blick hinter die Kulissen.

 

26.11.2016

Freundeskreis Stadtmuseum komplettiert Versprechen und stellt erneut 600.000 Euro in Aussicht
 
Überaus erfreulichen Besuch hat heute Oberbürgermeister Hans Rampf im Rathaus empfangen: Der Vorstand des „Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.“ mit Prof. Dr. Gernot Authenrieth (Erster Vorsitzender), Jürgen Siegel (Zweiter Vorsitzender), Georg Merk (Schatzmeister) und Anke HumpenederGraf (Schriftführerin) haben dem Rathauschef sowie Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und dem Leiter der Städtischen Museen, Dr. Franz Niehoff, vereinbarungsgemäß die dritte große Spende in Höhe von 100.000 Euro für den ersten Bauabschnitt des „LANDSHUTmuseums“ im Franziskanerkloster überreicht. Und dem nicht genug, darüber hinaus stellte der Freundeskreis erneut eine weitere Spende in Höhe von über einer halben Million für den zweiten Bauabschnitt in Aussicht. 
 Bekanntlich hatte der Freundeskreis mit der Stadt die Vereinbarung getroffen, insgesamt 600.000 Euro als bürgerschaftliches Engagement für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des Franziskanerklosters zur Verfügung zu stellen. Bereits 550.000 Euro akquirierte der Verein durch verschiedene Aktivitäten; mit dieser dritten Spende in Höhe von 100.000 Euro sind nun die zugesagten 600.000 Euro komplett sowie weitere 50.000 Euro als Planungszuschuss übergeben worden.  „Eine unglaublich vorbildliche Leistung, die wir so in Landshut noch nie hatten“, hob Oberbürgermeister das Engagement des Freundeskreises hervor: „Wir freuen uns sehr. Es ist ein riesen Schritt nach vorne.“ Dem lobenswerten Einsatz des Freundeskreises sei es zu verdanken, ergänzte Rampf, dass der Stadtrat die Sanierung auch mitgetragen habe. „Ohne dieses herausragende außerordentliche Bürgerengagement wäre dies nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank dafür.“ In dasselbe Horn stieß auch Dr. Gernot Authenrieth, der sich bei der Stadt für die „zuverlässige Begleitung“ bedankte. „Es ist ein toller Tag. Wir haben Grund uns zu freuen“, betonte er. Gleichzeitig äußerte er ein „großes Anliegen“ an die Stadtspitze: Er bat darum, nochmals im Stadtrat zu bekräftigen, dass der Freundeskreis mit dieser Spende in Höhe von insgesamt 650.000 Euro – unter Berücksichtigung des Förderungssatzes – die Finanzierungslücke geschlossen habe. 
Darüber hinaus bekundete der Schatzmeister Georg Merk bezüglich des notwendigen zweiten Bauabschnittes eine neue Willenserklärung mit einer erneuten Spende in Höhe von 600.000 Euro, was bei Rampf, Bohmeyer und Niehoff für große Freude sorgte. Gleichzeitig wurde jedoch auch betont, dass dem Freundeskreis sehr daran gelegen ist, dass möglichst bald mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen wird. So groß die Freude über die Spende auf Seiten der Stadtspitze auch war, so mussten Rampf und Bohmeyer angesichts der knappen Haushaltsmittel und der anstehenden umfänglichen Schulbauten zu bedenken geben, dass eine Finanzierung schwierig umzusetzen sei und letztlich der Stadtrat darüber entscheiden müsse. Der „Freundeskreis Stadtmuseum“ hatte auch hierfür die passende Lösung parat und zeigte damit einmal mehr, wie sehr ihnen die Umsetzung des „LANDSHUTmuseums“ für die Bürger und die Sanierung der historischen Bausubstanz des Franziskanerklosters am Herzen liegt: Wie Merk zusagte, könne ein großer Teil der Summe bereits im kommenden Jahr zur Verfügung gestellt werden. 
 
Bildunterschrift:  650.000 Euro hat der Freundeskreis Stadtmuseum bereits für den ersten Bauabschnitt gespendet. Mit einer neuen Willenserklärung bezüglich des zweiten Bauabschnitts in Höhe von erneut 600.000 Euro verlängert der Freundeskreis sein bisheriges bürgerschaftliches Engagement auf eindrucksvolle Art. (von links) Der Leiter der Städtischen Museen, Dr. Franz Niehoff, der Zweite Vorsitzende des „Freundeskreis Stadtmuseum“, Jürgen Siegel, Stadtdirektor Andreas Bohmeyer, Oberbürgermeister Hans Rampf, Schatzmeister Georg Merk, der Erste Vorsitzende Dr. Gernot Authenrieth und Schriftführerin Anke Humpenender-Graf.

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

14.10.2016

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