Soziales

Mehr Platz und neue Ideen

Landshuter Tafel hat viel vor

 

Seit 12 Jahren versorgt die Landshuter Tafel nach dem Motto „Verteilen statt Vernichten“ Bedürftige aus Stadt und Landkreis. Helmut Radlmeier, Landtagsabgeordneter für Stadt und Landkreis Landshut, und Rudi Schnur, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat, sprachen mit Brigitte Hochban, Leiterin der Tafel, über die Zukunft der Tafel. 

 

„Die Landshuter Tafel ist eine echte Institution in Landshut. Nachhaltigkeit, gepaart mit dem sozialen Gedanken zeichnet die Arbeit der Tafel aus“, lobte Landtagsabgeordneter und Stadtrat Helmut Radlmeier bei seinem Besuch in der Landshuter Tafel. Dabei machte er klar: „Die Tafel braucht mehr Platz. Wir Stadträte von der CSU wollen hier die Tafel weiter unterstützen.“ Denn: Die Tafel stößt in ihrem Laden im Tunnelhaus in der Inneren Münchener Straße an ihre Grenzen. Erschwerend kommt die Verteilung auf mehrere Stockwerke hinzu. Die Helferinnen und Helfer müssen also ständig Lebensmittel in großen Säcken oder Kartons die Treppen rauf und runter schleppen – eine echte Schweißarbeit! Umso glücklicher zeigte sich Hochban, dass die Tafel nun, auch dank der Mithilfe der beiden Oberbürgermeister Rampf und Putz, die Möglichkeit bekomme, in die Luitpoldstraße umzuziehen.

 

Hochban dankte den beiden stellvertretend für die ganze CSU-Fraktion, die sich in der Vergangenheit immer für die Anliegen der Tafel stark gemacht hatte. Gerade bei der Suche nach größeren Räumen habe die Tafel immer auf die Unterstützung der CSU bauen können. Gemeinsam habe man lange gesucht – und jetzt einen sehr guten Standort gefunden, so Hochban. In der Luitpoldstraße habe man künftig nicht nur mehr Platz, sondern sei auf einer Ebene. Außerdem könne man neue Ideen umsetzen: „Mir schwebt da etwa vor, junge Landshuter mehr einzubinden. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, in der Tafel mitzuhelfen. Eine ‚Junge Tafel‘ sozusagen“, ist Hochban voller Tatendrang. Erste Interessenten gäbe es bereits. „Unsere Unterstützung haben Sie“, sicherte Radlmeier zu.

 

Bildunterschrift: Helmut Radlmeier (3.v.r.) und Rudi Schnur (l.) besuchten Frau Hochban (2.v.l.) in der Landshuter Tafel.

 

Quelle: Helmut Radlmeier - CSU

600 Euro für Brustkrebs Deutschland e.V. Spendenübergabe am Klinikum Landshut

 

Glühwein, Kuchen, Schmalzgebäck: Damit haben die Landfrauen Schatzhofen die Besucher beim Nikolausmarkt in ihrem Ort verwöhnt. Die Einnahmen aus diesen selbst gemachten Leckereien kommen jetzt dem gemeinnützigen Verein Brustkrebs Deutschland zugute.

 

600 Euro von den Landfrauen Schatzhofen für Brustkrebs Deutschland:  Sechs grüne Scheine hatten Andrea Siegl, Maria Metz und Andrea Peißl kürzlich dabei, um sie an einen guten Zweck zu übergeben. „Mit dieser Unterstützung können wir unsere Arbeit weiter fortsetzen“, sagten Renate Haidinger, 1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland, und Dr. Ingo Bauerfeind, 2. Vorsitzender und Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Landshut, bei der Spendenübergabe im Klinikum. Brustkrebs ist mit etwa 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Der gemeinnützige Verein engagiert sich seit über 13 Jahren: Haidinger, Dr. Bauerfeind und ihr Team fördern Prävention und Früherkennung und wollen so viel Informationen und Unterstützung wie möglich vermitteln.  

Auch in Landshut bietet Brustkrebs Deutschland eine eigene Brustkrebssprechstunde, in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik, an. Im Vordergrund stehen insbesondere Hilfestellungen, was die Frauen für sich selbst tun können und wo sie weitere Unterstützung finden können – „was immer sie auch brauchen“, so Haidinger. Auch Dr. Bauerfeind sieht die Sprechstunde als große Bereicherung: „Unsere Patientinnen bekommen Kontakt zu einer weiteren „unabhängigen“ Informationsquelle und können von Frau zu Frau, von betroffen zu betroffen, oftmals besser reden.“ Die Sprechstunde findet jeden dritten Mittwoch im Monat statt, jeweils von 15.30 bis 17 Uhr in der Frauenklinik im Klinikum Landshut. Renate Haidinger steht für alle betroffenen Frauen zur Verfügung, ganz unabhängig vom behandelnden Arzt bzw. Krankenhaus. Um Anmeldung wird vorab unter Telefon 0871/698-3219 gebeten. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 15. Februar. 

 

Bild: Sechs grüne Scheine für Brustkrebs Deutschland: Diese Summe überbrachten (v.l.) Andrea Siegl, Maria Metz und Andrea Peißl von den Landfrauen Schatzhofen. Renate Haidinger (1. Vorsitzende von Brustkrebs Deutschland) und Dr. Ingo Bauerfeind (2. Vorsitzender von Brustkrebs Deutschland und Chefarzt der Frauenklinik am Klinikum Landshut nahmen die Spende gerne entgegen. Foto: Klinikum Landshut

 

Quelle: Klinikum Landshut

Mehr als 25.000 Euro für gute Taten in der Region Lions Club Landshut spendet Erlös des Adventskalenders an vier soziale Einrichtungen
 
Landshut. Die Adventskalender-Aktion 2016 des Lions Club Landshut ist mit einem guten Ergebnis für den guten Zweck zu Ende gegangen. Als Erlös sind insgesamt 25.500 Euro zusammengekommen. Zum Abschluss spendet Club-Präsident Dr. Thomas Krimmel den Betrag am Mittwoch an vier soziale Einrichtungen und Organisationen in der Region Landshut: an die Frauenhäuser von AWO und Caritas in Landshut, an den Verein Zentrum für Arbeit und Kultur (ZAK) Landshut, der sich für Kinderbetreuung und Integration durch Bildung einsetzt, und an den der Verein Stille Hilfe, der unverschuldet in Not geratenen Menschen hilft.
„Wir freuen uns, dass der Lions-Adventskalender wieder so gut bei den Menschen in der Region angekommen ist“, sagte Krimmel. „Ohne die Käufer könnten wir nicht diese tolle Summe überreichen. Das ist eine Spende der Menschen im Raum Landshut für Menschen in unserer Heimat, die Unterstützung brauchen.“ Mehr als 6000 Exemplare des Kalenders wurden in der Weihnachtszeit verkauft. Für die große Nachfrage sorgten die Preise im Gesamtwert von mehr als 18.000 Euro. Stellvertretend für alle Sponsoren dankte Krimmel den Stiftern der Hauptpreise – Zweirad Pritscher (stellte ein E-Bike im Wert von rund 3300 Euro zur Verfügung), Kortmann Meisterschmuck (Diamantring im Wert von 1400 Euro), Galleria (Stehleuchte für rund 1300 Euro) und Optik Kramschuster (Brille für 1000 Euro): „Es macht uns stolz, wie sich die Wirtschaft in der Region für diese Aktion wieder in den Dienst der guten Sache gestellt hat.“
„Die Frauenhäuser sind auf Spenden angewiesen, um die Betreuung emotional stark belasteter

 

Quelle: Lions Club Landshut

Junge Löwen spenden für das Tierheim Leo-Club Landshut überreicht 2000 Euro Erlös der Christbaumaktion

 

Landshut. Der Leo-Club Landshut hat am Donnerstag 2000 Euro an das Tierheim Heinzelwinkl gespendet. Katharina Sondershaus und Benjamin Sabold überreichten den Betrag an die stellvertretende Tierheimleiterin Alexandra Ziegler. Die Summe ist der Erlös der Christbaumaktion am 7. Januar, bei der die Clubmitglieder ausgediente Weihnachtsbäume gegen eine Spende abgeholt und fachgerecht entsorgt hatten. Bei minus 13 Grad Celsius hatten 15 Leos und ein freiwilliger Helfer innerhalb von sechs Stunden 120 Haushalte in Landshut und den angrenzenden Gemeinden angefahren.
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Leos“, sagte Ziegler. Mit der Spende wird das kürzlich bestohlene Tierheim vor allem Futter kaufen und Tierarztbesuche finanzieren. „Es ist schön, dass wir mit dieser Aktion praktische Hilfe leisten und gleichzeitig eine wichtige Einrichtung für die Region fördern können“, sagte Sabold. Sondershaus dankte den beteiligten Unternehmen Mietmobile Wagner, Weinhaus Deutter, Ingenieurbüro Sabold und Koslow Recycling für Transporter sowie Bereitstellung und Abtransport von Containern. „Aber die Haushalte haben mit ihrer großzügigen Spendenbereitschaft den größten Anteil an dem guten Ergebnis.“
Der Leo-Club Landshut ist die Jugendorganisation des Lions Club Landshut. 24 junge Frauen und Männer zwischen 17 und 27 Jahren engagieren sich mit Benefizprojekten für den guten Zweck in der Region.
Über den Lions Club Landshut
Unter dem Leitspruch „We serve – wir dienen“ sehen die Lions ihre Aufgabe darin, helfend einzugreifen, wo die sozialen Systeme des Staates nicht ausreichend Hilfe bieten können. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in Kinder- und Jugendprojekten, in der Altenarbeit und in den Bereichen Integration und Umwelt. Neben dem sozialen hat das kulturelle Engagement einen großen Stellenwert. Der Lions Club Landshut wurde 1962 als ältester Serviceclub der Stadt gegründet. Damit unterstützen die Landshuter Lions seit mehr als 50 Jahren die länderübergreifenden Projekte von Lions Deutschland und Lions International sowie zusätzlich unter dem Motto „Landshuter helfen Landshutern“ soziale Hilfsprojekte und kulturelle Initiativen vor Ort. Der Lions Club Landshut sammelt mit seinen vier großen Benefizaktionen – Wohltätigkeitskonzert im Rathausprunksaal,
Adventskalender, Jazz im Lokschuppen und Bücherbasar in der Residenz – jedes Jahr rund 100 000 Euro für den guten Zweck.


Bildtext:
Benjamin Sabold und Katharina Sondershaus (rechts) vom Leo-Club Landshut freuen sich mit stellvertretender Tierheimleiterin Alexandra Ziegler über das gute Ergebnis der Christbaumaktion.

 

Quelle: Lions Club Landshut

Radlmeier: Opferschutzgesetz anpassen

Opfer von Berlin gehen nach alten Vorschriften leer aus - "Notfalls Bundesrats-Initiative"

 

Der Landshuter Stimmkreis-Abgeordnete MdL Helmut Radlmeier (CSU) fordert mit Nachdruck die unverzügliche Änderung einer Vorschrift im Opferschutzgesetz, nach der die Opfer des Terroranschlags auf einen Weihnachtsmarkt mitten in Berlin keinen Anspruch auf Entschädigung hätten. Denn in Paragraph 1, Absatz 11 des Gesetzes heißt es: "Dieses Gesetz ist nicht anzuwenden auf Schäden aus einem tätlichen Angriff, die von dem Angreifer durch den Gebrauch eines Kraftfahrzeugs oder eines Anhängers verursacht worden sind."

 

Die Opfer des Mordanschlags eines 23-jährigen Tunesiers am 19. Dezember 2016 würden damit vom deutschen Staat alleingelassen. "Es wird wohl spezielle Gründe gegeben haben, warum der Absatz 11 in der ersten Vorschrift des Opferschutzgesetzes so formuliert worden ist", stellt MdL Radlmeier fest: "Aber es kann nicht sein, dass diese Regelung nun zu dem absurden Ergebnis führt, dass den Opfern des ersten Terroranschlags auf deutschem Boden mit Hilfe eines Lastwagens keine Hilfe nach dem Opferschutzgesetz zusteht", betont der Abgeordnete. "Wenn ein Gesetz vor der Wirklichkeit versagt, muss es geändert werden."

Medienberichten zufolge sind auch die chinesischen Touristen aus Hongkong, die im Herbst letzten Jahres in Unterfranken von einem jugendlichen Islamisten schwer verletzt worden sind, bislang durch das Raster des deutschen Opferschutzes gefallen. Das alles sei nichts anderes als ein echter Skandal, findet MdL Radlmeier.

 

Er werde bei diesem Thema Bundespolitiker seiner Partei ansprechen, angefangen mit MdB Florian Oßner, da es sich um bundesgesetzliche Regelungen handle. Wenn der Bundesgesetzgeber nicht tätig werde, gebe es freilich auch die Möglichkeit einer Initiative des Freistaats Bayern im Bundesrat. Es wäre nicht das erste Mal, dass von Bayern ein Anstoß für mehr innere Sicherheit und für mehr Gerechtigkeit für Verbrechensopfer kommt.

Die Zeit drängt, betont MdL Radlmeier, denn schon beherrschen weitere Terror-Anschläge die Schlagzeilen. Und im linken wie im grünen Lager, flankiert von einigen Kräften aus der SPD, ist man nach dem Terror-Anschlag von Berlin längst wieder zur Tagesordnung übergegangen: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Kathrin Göring-Eckhardt, etwa stellt sich weiter strikt gegen die Klassifizierung von Tunesien als sicheres Herkunftsland.

In Berlin steht im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün, dass die Video-Überwachung zurückgefahren werden soll, der man gerade die Aufklärung grauenhafter Straftaten in der Bundeshauptstadt zu verdanken hat; und die Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter fällt pünktlich zu Neujahr verbal über die Kölner Polizei her, die eine Wiederholung der verheerenden Zustände von Silvester 2015 verhindert hat. „Letztes Jahr brauchte Frau Peter noch zwei Wochen, um nach den ungezählten sexuellen Übergriffen und anderen Straftaten in Köln Worte zu finden – beschwichtigende Worte über die Täter“, erinnert sich MdL Radlmeier. 

Und selbst der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil ist erst dieser Tage über Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hergefallen, weil der angesichts des Anschlags von Berlin davon gesprochen hat, dass man die Sicherheits- und Flüchtlingspolitik neu justieren müsse.

 

Vor dem Hintergrund, dass der Attentäter mehrere Namen benutzte, ungehindert durch Deutschland tourte, mehrfach Sozialleistungen abgeschöpft hat, als Hassprediger in Moscheen in Nordrhein-Westfalen aufgetreten ist und sich noch einiges Weitere unter den angeblich aufmerksamen Augen von Staatsorganen geleistet hat, könnte einem verständigen Menschen vieles einfallen - aber eher nicht, dass es wichtiger ist, Bayern Ministerpräsidenten anzugreifen an Stelle der offenkundigen Missstände.

 

In einem solchen Klima von Beschönigung, Beschwichtigung und Irreführung darf man nicht darauf vertrauen, dass sich weite Teile der politischen Parteien um eine Änderung einer Vorschrift im Opferschutzgesetz kümmern, die skandalöse Rechtsfolgen auslöst, nämlich die Schutzlosigkeit von Terroropfern. Daher müsse die CSU, wieder einmal und wahrscheinlich im Alleingang, die Initiative ergreifen. "Im Verlautbaren sind Grüne, Linke und auch die SPD immer sehr groß", stellt MdL Radlmeier fest: "Wenn es um Taten geht, ist es die CSU, die in punkto Innere Sicherheit immer wieder Bewegung in verkrustete Strukturen bringt."

 

Quelle: Helmut Radlmeier - CSU

09.01.2017

Der Wunschbaum der Nachbarschaftshilfe Landshut bringt Freude

 

Kurz vor Weihnachten übergaben die Organisatoren des Wunschbaumes der Nachbarschaftshilfe Landshut gemeinsam mit der Schirmherrin Anja König und einigen Spendern die Weihnachtsgeschenke an die bedürftigen Familien. Über 1200 Euro wurden für die Aktion von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region Landshut gespendet. Hans-Peter Brunnhuber konnte stolz verkünden, dass knapp 60 Kindern somit ihre Weihnachtswünsche erfüllt werden konnten. Er bedankte sich vor allem bei den Spendern, die viele Kinder glücklich machen konnten. „Wir werden diese erfolgreiche Aktion des Jahres 2016 als Startschuss für die kommenden Jahre nutzen und weiterhin neben unseren Angeboten im laufenden Jahr als ganz besondere Weihnachtsaktion organisieren.“ Schirmherrin Anja König war überwältigt von diesem Ergebnis innerhalb kürzester Zeit. „Es ist unverständlich, dass es in unserem reichen Land Familien gibt, die ihren Kindern nicht einmal einfache Weihnachtswünsche erfüllen können. Umso wichtiger ist es, dass es Menschen gibt, die sich bereit erklären dieses Defizit auszugleichen und ihr Herz für diese betroffenen Kinder öffnen.“ Von Armut seien Kinder am schlimmsten betroffen, denn sie haben die wenigsten Rechte und kaum eine Stimme, die für sie spricht. Die anstehenden minimalen Erhöhungen des Kindergeldes, des Kinderzuschlages für Geringverdiener und der Hartz IV-Leistungen für Kinder seien viel zu gering, um hier eine echte Erleichterung zu schaffen. Lediglich die Erhöhung für 6-13-Jährige um 21 Euro monatlich sei ein etwas deutlicherer Schritt in die richtige Richtung. Allerdings reiche eine Erhöhung der finanziellen Mittel nicht dafür aus, um diesen Kindern eine echte Chancengleichheit zu verschaffen. Dies könne nur geschafft werden, wenn Bildung von der Kindertagesstätte an wirklich kostenfrei wäre in unserem Land und nicht vom Geldbeutel der Eltern abhinge.

 

Quelle: Anja König - SPD

27.12.2016

„VX INSTRUMENTS“ UNTERSTÜTZT LANDSHUTER IN NOT.

 

Die Inhaber des weltweit gefragten Unternehmens „VX Instruments“ mit Sitz in Altdorf, (von links) Johann, Helga und Christian Degenhart, haben Oberbürgermeister Hans Rampf (Zweiter von links) jüngst einen erfreulichen Besuch im Rathaus abgestattet. Im Gepäck hatten sie einen großzügigen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro für seine Direkthilfe-Aktion „Landshuter für Landshuter“. Laut Helga Degenhart habe man in diesem Jahr wieder auf die Übersendung von Weihnachtsgeschenken an Kunden verzichtet und sich dazu entschlossen, für wohltätige Zwecke zu spenden. Dass das Unternehmen heuer die OB-Direkthilfe bedacht habe, freute Rampf sehr. „Ein großes herzliches Dankeschön dafür.“ Rampf würdigte die „verantwortungsbewusste und fleißige Unternehmerfamilie, die sich seit vielen Jahren für soziale Projekte engagiert“. Johann Degenhart und Rampf erinnerten beim Treffen zudem an ihre gemeinsame Zusammenarbeit im Rahmen des 09Hallenneubaus. „Ihre Art und Weise hat mich sehr beeindruckt“, rühmte der damalige 09-Vizepräsident den Oberbürgermeister. „Wir haben uns kennen- und sehr schätzen gelernt“, sagte Rampf.

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

27.12.2016

Mit Krapfen Bildung fördern

Leo-Club spendet 1500 Euro an Hausaufgabenhilfe im Haus international


Landshut. Der Leo-Club Landshut hat 1500 Euro an die Hausaufgabenhilfe des Hauses international gespendet. Der Betrag ist der Erlös der Krapfenaktion, bei der die Jugendorganisation des Lions Club Landshut zum Faschingsauftakt am 11. November rund 2500 Krapfen an 59 Unternehmen in der Region geliefert hatte. Mit dem Geld, das Franziska Kortmann und Maximilian Baier, die Organisatoren der Leo-Krapfenaktion, überreichten, sollen neues Übungsmaterial und weitere Lernspiele für die rund 30 Kinder aus zehn Nationen angeschafft werden, die vom Pädagogenteam im Haus international betreut werden.


„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Leos“, sagte Annelies Huber, Geschäftsführerin des Hauses international. „Denn mit der finanziellen Hilfe tun wir uns leichter, neue Reize für wertvolles Lernen und kreative Freizeitbeschäftigung zu setzen. Wir möchten den Schülern, die zu uns kommen, auch Inhalte bieten, die sie gut auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten.“ Dieser Ansatz komme auch den etwa 30 Kindern zugute, die von der ehrenamtlichen Familienbetreuung des Vereins zu Hause begleitet werden. „Für das alles leistet der Leo-Club einen wichtigen Beitrag.“


Der nächste wohltätige Einsatz der jungen Löwen ist die Christbaumaktion. Am 7. Januar holen sie gegen einen Mindestspendenbeitrag von sieben Euro ausgediente Weihnachtsbäume in Landshut, Altdorf und Ergolding ab und entsorgen sie fachgerecht. Der Erlös dieser Aktion geht an das Tierheim Heinzelwinkl. Unternehmen und Privathaushalte können sich bis 3. Januar unter Telefon 0871/34557, 0179/9442477 und per E-Mail unter leo.christbaumaktion@web.de mit Angabe von Name, Telefonnummer und Adresse anmelden.


Der Leo-Club Landshut ist die Jugendorganisation des Lions Club Landshut. 24 junge Frauen und Männer zwischen 17 und 27 Jahren engagieren sich mit Benefizprojekten für den guten Zweck in der Region.


Über den Lions Club Landshut
Unter dem Leitspruch „We serve – wir dienen“ sehen die Lions ihre Aufgabe darin, helfend einzugreifen, wo die sozialen Systeme des Staates nicht ausreichend Hilfe bieten können. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in Kinder- und Jugendprojekten, in der Altenarbeit und in den Bereichen Integration und Umwelt. Neben dem sozialen hat das kulturelle Engagement einen großen Stellenwert. Der Lions Club Landshut wurde 1962 als ältester Serviceclub der Stadt gegründet. Damit unterstützen die Landshuter Lions seit mehr als 50 Jahren die länderübergreifenden Projekte von Lions Deutschland und Lions International sowie zusätzlich unter dem Motto „Landshuter helfen Landshutern“ soziale Hilfsprojekte und kulturelle Initiativen vor Ort. Der Lions Club Landshut sammelt mit seinen vier großen Benefizaktionen – Wohltätigkeitskonzert im Rathausprunksaal, Adventskalender, Jazz im Lokschuppen und Bücherbasar in der Residenz – jedes Jahr rund 100 000 Euro für den guten Zweck.


Bildtext: Freuen sich über noch mehr Möglichkeiten für kreatives Lernen im Haus international (von links): Franz Menzl, Leiter der Grundschulgruppe der Hausaufgabenbetreuung, Franziska Kortmann und Maximilian Baier vom Leo-Club, Annelies Huber, Geschäftsführerin des Hauses international, und Tilmann Stoffel, Leo und Bufdi im Haus international.

 

Quelle: Lions Club Landshut

27.12.2016

KANZLEI MÄRKL UND FREY UNTERSTÜTZT OB-DIREKTHILFE.

 

Über eine großzügige finanzielle Unterstützung von Egbert Frey (rechts) von der Kanzlei Märkl und Frey hat sich jüngst Oberbürgermeister Hans Rampf (links) für seine Direkthilfe-Aktion „Landshuter für Landshuter“ freuen dürfen. Egbert Frey überraschte den Rathauschef mit einem Scheck in Höhe von 1000 Euro. „Vielen herzlichen Dank dafür“, betonte Rampf. Wie er ergänzte, freue es ihn sehr, dass Frey seine Direkthilfe mit dieser großzügigen Spende bedacht habe. „Die Aktion ist eine gute Möglichkeit, um gerade denjenigen helfen zu können, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind“, würdigte Frey die Aktion des Oberbürgermeisters. Darüber hinaus stehe Rampf für Ehrlichkeit und wisse genau, wer dringend auf Hilfe angewiesen sei. Daher habe er sich dazu entschlossen, zugunsten Rampfs Direkthilfe zu spenden. „Vielen Dank für die Unterstützung“, sprach Rampf Frey für die Spendenbereitschaft seine große Wertschätzung aus. 

 

Quelle: Stadtverwatlung Landshut

23.12.2016

Bürger und Polizei gemeinsam gegen Unrecht

Mandatsträger: Polizei leistet beste Arbeit – Landrat betont Wert der Zivilcourage

 

Mit ihrem Engagement, ihrer Professionalität und großen Motivati-on haben die Polizeibeamten den Bürgern in der Region Landshut auch in diesem Jahr ein hohes Maß an innerer Sicherheit garan-tiert: Dieses Fazit zog Landrat Peter Dreier beim Weihnachtsbe-such bei der Polizei-Inspektion (PI) Landshut, bei er gemeinsam mit mehreren Mandatsträgern aus Stadt und Land den PI-Mitarbeitern Dank für ihre Arbeit zollte. PI-Leiter Helmut Eiben-steiner, der sich erleichtert über Aufstockungen beim Personal äu-ßerte, richtete seinerseits seinen Dank an Bürger, die durch ihre Mithilfe maßgeblich dazu beigetragen haben, eine gewalttätige Jugendbande dingfest zu machen. Er appellierte an alle Bürger, die Polizei in solcher Weise vertrauensvoll zu unterstützen. 

Der PI-Leiter sprach die Hemmschwelle an, die Bürger daran hindere, ver-dächtige Beobachtungen an die Polizei zu melden. Sie trauten sich nicht, um sich nicht dem Verdacht der Wichtigtuerei auszusetzen. Nein – in dem Moment, in dem redliche Bürger im Zweifel seien, sollten sie schon anru-fen, erklärte Eibensteiner: Eine Polizeistreife sei rasch vor Ort, seine „jun-gen Kollegen“ seien ungemein engagiert, stellte er fest. Bürger und Polizei profitierten davon, etwa, indem sie auf Ausspäher aufmerksam würden, auf die Vorauskommandos von Wohnungs-Einbrechern. 

Auch Landrat Peter Dreier sprach mit Nachdruck das Thema und den Wert von Zivilcourage von Bürgern an. Er machte deutlich, wie wichtig die Prä-senz der Polizei im öffentlichen Raum für die gefühlte, vor allem aber auch die tatsächliche Sicherheit im Land ist. Ein Punkt, in dem ihm alle Man-datsträger aus Bundestag und Landtag zustimmten, die bei dem traditio-nellen Weihnachtsbesuch den Polizeibeamten Anerkennung zollten: MdB

Florian Oßner (CSU), MdL Helmut Radlmeier (CSU), MdL Jutta Widmann (FW), MdL Rosi Steinberger (Grüne) und MdL Florian Hölzl (CSU). 

Diese Präsenz hat für die hiesige Polizei einen hohen Stellenwert, wie PI-Leiter Helmut Eibensteiner unterstrich. Mit Freude stellte er fest, dass der Freistaat eine maßvolle Erhöhung der Zahl der Polizeibeamten bei der PI ermöglicht habe. Man sei noch lange nicht am Ziel, aber die PI stehe Ende 2016 deutlich stärker da als noch im Dezember des Vorjahres. 

Bei ihren für die Bürger entscheidenden Kernaufgaben, Verbrechensbe-kämpfung und Präsenz in der Fläche, wurde die PI Landshut aber auch heuer durch andere Aufgaben behindert, wie aus den Worten Eibenstei-ners hervorging:  Die Zahl der Vorführungen von Inhaftierten bei den Ge-richten habe einen Spitzenwert erreicht – über 900. Obgleich die PI Landshut Hilfe von anderen Dienststellen erhält, sei es einfach viel zu viel Zeit, die die Beamten in Gerichten und bei Fahrten verbringen müssen.  

Umso erfreulicher war der Fahndungserfolg im Mai gegen eine aus Ju-gendlichen bestehende Schlägerbande: „Aktive Mithilfe“ von Bürgern habe dabei eine große Rolle gespielt, dankte Eibensteiner. Die „Intensivtäter“ seien bereits abgeurteilt und zu hohen Haftstrafen verurteilt worden – man sei der Justiz dankbar für diese gute Kooperation.  

Wo viele Flüchtlinge untergebracht waren, wie etwa in der früheren Hap-py-Sports-Halle, kam es auch zu Massenschlägereien, erinnerte er an we-niger schöne Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres. Ausgesprochen po-sitiv äußerte sich der PI-Leiter zur Zusammenarbeit mit dem Landratsamt: Gemeinsam habe man rasch und wirkungsvoll Brennpunkte entschärft und Probleme in den Griff bekommen. 

Weniger begeistert zeigten sich Eibensteiner und der Leiter der Kriminal-polizei-Inspektion (KPI) Werner Mendler natürlich über andere Nachwehen der akuten Flüchtlingskrise: Drogenkriminelle aus großen, die Anonymität begünstigenden Unterkünften wie die in der Landshuter Niedermayerstra-ße seien weit vernetzt, von Passau über Kassel bis Hamburg und Berlin –

und entsprechend aktiv. Der KPI-Leiter machte dabei deutlich, dass man bei der Personalstärke von Polizei-Dienststellen auch die immense Aufklä-rungsarbeit bedenken müsse. 

Landrat Dreier unterstrich den Erfolg der Arbeit der hiesigen Polizei mit dem Vertrauen, das ihr die Bürgerschaft entgegenbringt. Diese sei bei  einer bundesweiten Umfrage offenkundig geworden: Unter rund 400 Krei-sen und Städten landete der Landkreis Landshut nach dem Urteil der Bür-ger in punkto Sicherheit auf Platz sechs. Dreier brachte seine Hochachtung vor der Leistung der Polizisten zudem mit dem bemerkenswerten Detail zum Ausdruck, dass sie noch nicht einmal den Berg an Überstunden aus den Einsätzen um den längst vergessenen G 7-Gipfel in Elmau abbauen konnten: Denn ständig hielten sie neue große Herausforderungen in Atem. 

MdL Helmut Radlmeier betonte seine Freude darüber, dass der Freistaat  hohe Summen aufwende, um 2000 neue Polizei-Stellen zu schaffen. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Region Landshut davon profitiert und sich die „Kluft zwischen Soll und Ist“ weiter verringere. Das Können der Polizei, lobte er, sei sehr eindrucksvoll beim Einsatz beim Fußballspiel Spielvereinigung Landshut-FC Bayern (8000 Besucher) deutlich geworden. 

Die Polizeireform unter Stoiber sei gewiss „nicht der große Wurf“ gewesen, konstatierte MdL Jutta Widmann bitter; aber die Aufholjagd sei im Gange, um die dabei gemachten happigen Fehler wieder gutzumachen. Dezidiert wies sie darauf hin, dass jede Form von Sicherheit, die die Polizei schafft, dazu beitrage, dass die Freiräume nicht weiter eingeschränkt werden, die insbesondere Frauen in diesem Land haben.  

MdL Rosi Steinberger sprach wie auch alle anderen Mandatsträger die Überstunden-Berge der Polizisten an und erklärte dazu, dass man durch-aus überdenken sollte, welche Aufgaben man der Polizei aufbürdet. So stelle sich zum Beispiel die Frage, ob Großeinsätze bei Fußballspielen not-wendigerweise von der Polizei zu leisten sind. 

Er sei dagegen dankbar für solche Einsätze, erklärte im Gegensatz dazu MdL Florian Hölzl. Erfreut zeigte sich Hölzl darüber, dass die Arbeit und das Ansehen der Polizei zugenommen habe: Das sei vor einigen Jahren nicht mehr so deutlich ausgeprägt gewesen. Auch er unterstrich den An-spruch, die Polizei in der Region Landshut mit einem angemessenen Kon-tingent der neuen 2000 Stellen zu verstärken. 

Aus bundespolitischer Sicht setzte CSU-MdB Florian Oßner Akzente, indem er versicherte, dass die Polizei bei ihren Forderungen nach besseren Mög-lichkeiten für übergreifende Fahndungen seine Partei „als starken Partner an ihrer Seite“ habe. Er übte dabei Kritik an „ideologisch geprägten Wider-ständen“ gegen angemessene Regelungen für den Datenaustausch von Sicherheitsbehörden. Zugleich sprach er Aufgaben des Bundesgesetzge-bers an: Das Strafmaß für Einbruchsdiebstähle habe ganz offensichtlich zu wenig abschreckende Wirkung. 

 

BILDTEXT:

Traditioneller Weihnachtsbesuch der Mandatsträger aus Stadt und Land  bei der Polizei-Inspektion Landshut, im Bild, von links: KPI-Leiter Werner Mendler, MdL Jutta Widmann, stellvertretende PI-Leiterin Annette Haberl, MdL Helmut Radlmeier, PI-Leiter Helmut Eibensteiner, Landrat Peter Drei-er, MdL Rosi Steinberger, MdL Florian Hölzl und MdB Florian Oßner.  

 

Quelle: Landratsamt Landshut

23.12.2016

Spendenübergabe

 

410 Euro Spende für die Aktion 'Wir für Felix - Jetzt' sammelten in der Vorweihnachtszeit Eltern und Mitarbeiterinnen der Vilsheimer Kinderkrippe 'Hakuna Matata'. Im vergangenen Jahr war die Krippe selber Empfänger verschiedener Sachspenden aus einer Weihnachtsaktion. In diesem Jahr wollten Elternbeirat und Krippenpersonal nun selber etwas geben. Die Leiterin der Kinderkrippe Kerstin Strebl und die 2. Vorsitzende des Elternbeirats, Bianca Asbeck, begrüßten den Vater von Felix, Bernhard Schimek, Felix' Großvater Helmut sowie Dieter Schmid-Hermann von MuT e.V., dem Verein, der die Aktion organisiert. Überreicht wurde die Spendenbox von den beiden Krippenkindern Levinya und Emma.


Felix ist ein 16jähriger Schwerst-/Mehrfachbehinderter, der von seinem Vater liebevoll betreut wird. Sein größter Wunsch ist eine Delfintherapie in der Türkei. Weil diese Reise mit ca. 9.000 Euro Kosten die Möglichkeiten der Familie bei weitem übersteigt, haben Freunde, Verwandte und ehemalige Kolleginnen und Kollegen des Vaters mit Unterstützung von MuT e.V. eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Schirmherrin der Aktion ist Claudia Knab, Pflegedirektorin am Bezirkskrankenhaus Landshut. Höhepunkt und Abschluss der Aktion ist eine Benefiz-Musical-Gala am 20. Mai 2017 im Salzstadel Landshut. Weitere Infos unter www.wirfuerfelix.jetzt oder bei Dieter Schmid-Hermann, Tel. 0176-10230820.

Foto: von links Dieter Schmid-Hermann, Kerstin Strebl mit Levinya, Bernhard Schimek, Bianca Asbeck mit Emma, sowie Helmut Schimek

Quelle: Dieter Schmid-Hermann

23.12.2016

Landshuter Polizisten spenden für die ambulante palliativmedizinische Versorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien 

 

LANDSHUT. Ein interner Betriebsausflug gab den Ausschlag bzw. war der Auslöser für eine Spendenaktion der Landshuter Ordnungshüter. Die Idee, die seit dem 01.04.2016 eingerichtete ambulante palliativmedizinische Versorgung des Kinderkrankenhauses St. Marien finanziell zu unterstützen, wurde am Mittwoch in die Tat umgesetzt: Eine Abordnung der Landshuter Polizeiinspektion überreichte an zwei Mitarbeiterinnen des ambulanten Palliativ-Teams einen Scheck in Höhe von 1.100 Euro. 

 

Begonnen hatte es mit der diesjährigen Gemeinschaftsveranstaltung der Polizeiinspektion Landshut (PI), es verblieb ein niedriger dreistelliger Eurobetrag in der Kasse. Dieser Betrag sollte aufgebessert werden. Die gemeinsame Weihnachtsfeier der PI erwies sich dabei als geeignete Veranstaltung. Leitender Polizeidirektor Helmut Eibensteiner unterstützte die Aktion, so kam der stolze Betrag zusammen. Die ärztliche Leiterin des ambulanten Palliativteams für Kinder und Jugendliche, Frau Dr. Tatjana Tarabek-Danzl, mit Intensivschwester Cornelia Vogel und der Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses, Herr Bernhard Brand, empfingen die Gäste aus der Neustadt und freuten sich über die Finanzspritze. Das ambulante Team am Kinderkrankenhaus betreut im Rahmen des regionalen Versorgungsauftrages Niederbayern und die Randgebiete zu Oberbayern und der Oberpfalz. Das erklärte Ziel dabei ist, unheilbar kranken Kindern und Jugendlichen sowie den Angehörigen ein hohes Maß an Lebensqualität zu ermöglichen. Dies geschieht auf vielfältigste Art und Weise. Hausbesuche, telefonische Beratung mit 24h-Rufbereitschaft, Schmerztherapie, Begleitung in der finalen Sterbephase, Vermittlung von Hilfsangeboten und vor allem auch psychologische Unterstützung, um nur einiges zu nennen, steht auf der Liste der Aufgaben in diesem Bereich. Das Team besteht aus drei Ärztinnen, vier Kinderkrankenschwestern, einer Sozialarbeiterin, einer Psychotherapeutin und einem Seelsorger. Die Kosten, genauer gesagt das Defizit von rund 100.000 Euro, sind unser großes Problem, sagte Bernhard Brand. Er freute sich, dass in diesem Jahr bereits so viele Spenden eingegangen sind. „Toll, dass auch Sie uns Mut machen durchzuhalten“, äußerte er gegenüber den Polizeibeamten. Das Kinderkrankenhaus, welches schließlich das Personal für das Team stellt, kann sich auf längere Dauer kein großes Defizit leisten. Frau Dr. Tatjana Tarabek-Danzl gab einen kurzen Einblick in die ambulante Palliativarbeit. Ganz wichtig dabei ist ein intaktes und professionell arbeitendes Team. „Wir begleiten zum Teil nur einige Tage, über Wochen bis hin zum letzten Lebensabschnitt, je nach Erfordernis“, so die ärztliche Leiterin. Seit dem 01.04.2016 hat Frau Dr. Tarabek-Danzl mit ihrem Team 37 Familien in Niederbayern und dem angrenzenden Oberbayern betreut. „Viele wissen noch nichts von unserer Einrichtung, ich würde mir wünschen, dass unser Bekanntheitsgrad wachsen würde“, äußerte die Ärztin im gemeinsamen Gespräch. Im seinem Schlusswort wünschte Helmut Eibensteiner der Einrichtung eine wahre „Spendenflut“, Herr Bernhard Brand bekräftigte dies mit dem Hinweis: „Nachahmung nicht verboten!“      

 

Bild: Abordnung der Landshuter Polizeiinspektion mit Dienststellenleiter Helmut Eibensteiner, Geschäftsführer Kinderkrankenhaus Bernhard Brand, Dr. Tatjana Tarabek-Danzl und Cornelia Vogel (v.l.n.r.) 

 

Quelle: Polizeiinspektion Landshut

22.12.2016

Ein Herz für Senioren !!!

 

 Das Jumpers Fitnessstudio in der Ziegelfeldstr. 1 in Kumhausen bei Landshut ist nicht nur für alle Sport- und Fitnessbegeisterten eine sehr gute Adresse, nein auch im sozialen Bereich sind sie hier sehr aktiv.

 

Es gibt in Landshut einige Weihnachtsaktionen, die sich jedoch fast immer um die Wünsche unserer kleinen Bürger bemühen, was auch sehr wichtig ist, leider gibt es auch in unserer schönen Stadt Landshut einige alte Menschen die Weihnachten nicht wirklich genießen können, da sie alleine sind. Genau hier möchte das Jumpers helfen und hat eine Weihnachtsaktion für Senioren unter dem Motto "Ein Herz für Senioren" gestartet. Alle genauen Informationen hierzu können im Studio während der Öffnungszeiten täglich von Montag bis Freitag jeweils von 6:00 - 24:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 9:00 - 24:00 Uhr erfragt werden.

 

Diese Menschen haben Landshut zu dem gemacht, was es heute ist und haben es nach dem Krieg wieder aufgebaut, es kann doch nicht sein, dass sie jetzt vergessen werden? NEIN !!! Landshut lasst uns diese Aktion unterstützen, wenn jeder von uns mithilft schaffen wir ein besseres Weihnachten und mehr Menschen mit einem Lächeln im Gesicht.

 

Die Geschenke wer dann am 21.12.2016 im Seniorenwohnheim Jodokstift an die alten Menschen übergeben. 

Große Hilfsbereitschaft für 16jährigen Schwerbehinderten
Felix wünscht sich eine Delfintherapie


"Felix ist ein Kämpfer, er gibt nie auf", berichtet Großvater Helmut voller Stolz. Und ein Kämpfer muss sein, wenn das Schicksal so unbarmherzig zuschlägt.
Felix wurde im Jahr 2000 mit einem Herzfehler und einem Gendefekt geboren, der zu einer geistigen Behinderung führte. Seine Eltern Bernhard und Birgit begleiteten ihn fürsorglich durch mehrere Herz-Operationen. In dieser Zeit entwickelte sich Felix zu einem lebhaften und kontaktfreudigen Jungen und verbrachte glückliche Tage in einem integrativen Kindergarten. Die vielen unumgänglichen Krankenhausaufenthalte und ambulanten Untersuchungen seiner Kindheit wurden für Felix und seine Eltern zur Gewohnheit.
Kurz vor seinem sechsten Geburtstag kam es 2006 nach einer Operation zu schweren Komplikationen. Felix musste im Krankenhaus reanimiert werden und erlitt infolge dieses dramatischen Geschehens schwere Hirnschädigungen. Seither ist er zu 100% schwerbehindert und kann selbst die kleinsten Alltagsdinge nicht mehr ohne Hilfe erledigen.
Doch Felix, der Kämpfer, gab nie auf. Seine Eltern Bernhard und Birgit, die Großeltern und Freunde der Familie standen an seiner Seite. Dass beide Elternteile in der Krankenpflege ausgebildet waren, half Felix und es gelang im Laufe vieler Monate, seine Situation zu stabilisieren und – auch mithilfe einer Delfintherapie im Jahr 2009 – zu verbessern.
2015 ereilte ein weiterer Schicksalsschlag die Familie: Mutter Birgit verstarb mit nur 46 Jahren an Krebs. Seither lebt Felix mit seinem sich liebevoll aufopfernden Vater, der die Unterstützung der Großeltern und einiger enger Freunde genießt. Felix geht jeden Tag mit Vorfreude in die St.-Wolfgang-Schule in Straubing. Doch die kleine Familie muss nun ohne die Liebe, das Wissen und die Tatkraft der Mutter auskommen. Auch ihr Einkommen fehlt an allen Ecken. Doch ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, ebenso wie ihre Vorgesetzten am Bezirkskrankenhaus Landshut haben Birgit, Bernhard und Felix nicht vergessen. Sie tragen die Aktion „Wir für Felix – Jetzt!“

Ziel der Spendenaktion ist es, Felix seinen großen Wunsch zu erfüllen - eine Delfintherapie an der türkischen Marmaris-Küste. Felix erlebte bereits vor ungefähr zehn Jahren schon einmal die Delfintherapie – mit eindrucksvollen Ergebnissen, die ihm das Leben nachhaltig erleichterten. Jetzt wünschen sich er und sein Vater dringend eine Auszeit, um neue Kräfte zu sammeln und sich für den weiteren gemeinsamen Alltag zu stärken. Doch die Therapie verursacht Kosten von ca. 9.000 Euro - utopisch für Bernhard und Felix.
Als Verwandte, Freunde und ehemalige Kollegen/Vorgesetzte der Eltern am Bezirkskrankenhaus Landshut von diesem Wunsch hörten, zögerten sie nicht. Sie starteten die Kampagne "Wir für Felix – jetzt!". Abschluss und Höhepunkt der Kampagne ist am 20. Mai eine Musicalgala mit der Gruppe "Go-Musica" im Salzstadel Landshut - Ziel: Wir erfüllen Felix' Wunsch! Wir schicken ihn zur Delfintherapie.

Die Aktion unter der Schirmherrschaft der Pflegedirektorin am Bezirkskrankenhaus Landshut, Claudia Knab, erfährt große Hilfsbereitschaft: Die ersten Spenden unter anderem von "Freude durch Helfen" von Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung sind bereits eingegangen, verschiedene Firmen unterstützen tatkräftig wie z.B. Druckerei/Verlag Wälischmiller und CampusDirekt bei der Erstellung von Flyern und Plakaten oder Labertaler und "LiA - Lichtblick im Alltag", die für den 20. Mai Getränke und Speisen stellen.

Wer ebenfalls helfen will, kann seine Spende auf das Spendenkonto von MuT e.V. einzahlen: IBAN DE87 7435 0000 0020 2091 85, Stichwort ‚Veranstaltung Felix Mai 2017‘. Karten für die Benefiz-Musicalgala am 20.05.2017 gibt es bei Go-Musica, Tel. Tel. 0151-25323373, dem Landshuter Männerladen, Tel. 0871 / 29475 oder in Dingolfing bei Wälischmiller, Tel. 08731/703-31. Informationen im Internet unter www.wirfuerfelix.jetzt

Foto (Jeanette Brunner): Felix mit - von links - Vater Bernhard, Dieter Schmid-Hermann von wirfuerfelix.jetzt und Großvater Helmut

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Dieter Schmid-Hermann
wirfuerfelix.jetzt
Papiererstr. 39
84034 Landshut
Tel. 0176-10230820
Email: fam.schmid@landshut.org

10.000 Euro mal 6 Familie Imhoff

OB Rampf rühmt großherzige Spendenbereitschaft
 

„Ich bin total überwältigt“, freute sich am Dienstag Oberbürgermeister Hans Rampf. Der Grund: Die treue und jahrelange Unterstützung von Michael Imhoff, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des international tätigen Zeitschriftenvertriebes MZV, und seiner Frau Angela: Wie bereits in den sechs Jahren zuvor, überreichten sie dem Oberbürgermeister auch heuer wieder so kurz vor Weihnachten eine außerordentlich großzügige Spende in Höhe von 10.000 Euro zugunsten Rampfs „Direkthilfe für Landshuter in Not“. Der Rathauschef rühmte die „ungebrochen großherzige Spendenbereitschaft“ der Familie Imhoff. „Ich kann Ihnen gar nicht genug danken“, sagte Rampf. Dank der „immer wieder unglaublich großzügigen finanziellen Unterstützung“, ergänzte der Oberbürgermeister, habe bereits vielen bedürftigen Landshutern geholfen werden können. „Herr Imhoff unterstützt viele soziale Projekte in der Stadt, zudem die Direkthilfe-Aktion und das seit vielen Jahren, quasi von Beginn an“, informierte Rampf. Über 65.000 Euro habe Imhoff bislang zugunsten Landshutern in Not gespendet. Diese Großzügigkeit sei nicht alltäglich, sagte Rampf. „Imhoff hilft dort, wo Hilfe nötig ist“, so der Oberbürgermeister und hob ihn als einen „großherzigen Menschen“ hervor. „Die Aktion ist etwas ganz Besonderes“, sagte Imhoff, der sich bei den Übergabeterminen stets bescheiden zeigt. Die Direkthilfe, so Imhoff weiter, schätze er sehr, weil das Geld vor allem unbürokratisch und direkt bei den Menschen ankomme, die bitternötig darauf angewiesen seien. „Dein soziales Engagement ist sehr wertvoll. Ein großes Dankeschön dafür“, zollte Rampf Imhoff seine große Wertschätzung.  
 
Bildunterschrift:  10.000 Euro spendeten der Zeitschriften-Verleger Michael Imhoff (rechts) und seine Frau Angela auch dieses Jahr zugunsten der Direkthilfe von Oberbürgermeister Hans Rampf für Landshuter in Not.

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

09.12.2016

Karrierechance in der Altenpflege genutzt
 

Michael Pöschl, examinierter Altenpfleger im Magdalenenheim der Hl. Geistspitalstiftung, ist jüngst von Stiftungsverwalter Dieter Groß und vom Einrichtungsleiter Heinz Sedelke mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedet worden. Pöschl hat einen bemerkenswerten beruflichen Werdegang in der Altenpflege: Im September 2009 begann er im Wohnbereich Isar des Magdalenenheimes als „Stationshilfe in Teilzeit“ seine Arbeit. Bereits ein Jahr später im Oktober 2010 übernahm er die Aufgaben eines „Gesundheits- und Krankenpflegefachhelfers“ auf dieser Station. Im August 2013 startete Pöschl dann die verkürzte Ausbildung zur Altenpflegefachkraft im Magdalenenheim, wobei er seinen schulischen Teil in der Altenpflegeschule der Volkshochschule (VHS) absolvierte. Diese Ausbildung schloss er im Juli 2015 erfolgreich mit Examen ab und arbeitete von da an als examinierter „Gesundheits- und Krankenpfleger“ im Magdalenenheim. Nun ist Pöschl dabei, einen neuen Abschnitt seines erfolgreichen Berufslebens einzuläuten und beginnt im Januar 2017 eine Anstellung als Lehrassistent an der Pflegefachschule der VHS Landshut mit dem Ziel des „Pflegepädagogen“. Hierzu beginnt er folglich ab März 2017 ein Studium „Berufspädagogik im Gesundheitswesen“ (Bachelor of Arts) an der Uni Deggendorf. Wie Groß hervorhob, sei Pöschl ein sehr motivierter, engagierter und bestens ausgebildeter Mitarbeiter. Seinen Weggang bedauere die Spitalstiftung, nichtsdestotrotz wünschen ihm Groß und Sedelke weiterhin viel Erfolg.   
 
Bildunterschrift: Von der Stationshilfe zum Bachelor: Michael Pöschl hat im Magdalenenheim eine beachtliche Karriere hingelegt. 

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

29.11.2016

„Kneipp“: AWO Giesing nimmt  Hl. Geistspitalstiftung zum Vorbild


Eine Delegation der Arbeiterwohlfahrt (AWO) München/Giesing unter Federführung der Einrichtungsleiterin Anja Mühlner hat kürzlich – auf Vermittlung von Ingeborg Pongratz, Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes Bayern und Stadträtin – die beiden Alten- und Pflegeheime Magdalenenheim und Hl. Geistspital der Hl. Geistspitalstiftung der Stadt besucht. Der Grund: Die AWO Giesing plant, sich auch nach Kneipp zertifizieren zu lassen und nahm hierfür die Landshuter Stiftungsheime zum Vorbild. Die beiden Heime Magdalenenheim und Hl. Geistspital wurden ja bereits vor einem Jahr von der „Sebastian-Kneipp-Akademie“ als „vom Kneipp-Bund anerkannte Senioreneinrichtungen“ zertifiziert. Der Stiftungsverwalter Dieter Groß begrüßte die Delegation und stellte kurz die Hl. Geistspitalstiftung vor. Groß hob zudem Ingeborg Pongratz hervor, die es sich nicht nehmen ließ, an dem von ihr vermittelten Besuch teilzunehmen. Das Kneipp-Konzept der beiden Stiftungshäuser mit genauem Ablauf bis zur Zertifizierung, das Einrichtungsleiter Heinz Sedelke vorstellte, beeindruckte die Teilnehmer. Weiter erläuterte er die umfangreichen Voraussetzungen, die für eine Zertifizierung zu erfüllen sind. Die Kneipp-Gesundheitstrainerin (SKA) des Magdalenenheimes, Sigrid Sikorski, zeigte in anschaulicher Form die Inhalte und Bereiche der Fünf-SäulenTherapie nach Sebastian Kneipp auf. Bei der Besichtigung der Kneipp-Außen- und Innenanlagen in den beiden Stiftungshäusern zeigten sich die Besucher sehr angetan. Abschließend bedankte sich die Einrichtungsleiterin aus Giesing, Anja Mühlner, für die umfassenden Informationen und die freundliche Aufnahme. Groß und Sedelke wünschten der Delegation viel Erfolg bei der angestrebten „Kneipp- Zertifizierung“; auch Pongratz sagte ihre umfangreiche Unterstützung zu.

Bildunterschrift: Landshuts Stiftungsheime Vorzeigebeispiel in Sachen „Kneipp“: (von links) Einrichtungsleiter der beiden Stiftungsheime, Heinz Sedelke, Stiftungsverwalter Dieter Groß, Stadträtin und Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes Bayern, Ingeborg Pongratz, Kneipp-Gesundheitstrainerin Sigrid Sikorski gemeinsam mit der Delegation der AWO Giesing mit Einrichtungsleiterin Anja Mühlner (rechts).

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

24.11.2016

Gesundheitlich fit: auch im Alter

Seniorenbeirat fordert Bewegungsparcours für Ältere in Landshut

 

„70.000 Einwohner, davon mehr als 14.000, die älter als 65 Jahre sind und immer noch kein Bewegungsparcours für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, das macht traurig“, stellte der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Landshut, Franz Wölfl, anlässlich des Berichts in der LZ über den neuen Einwohnerrekord der Stadt fest. Schade, dass die Stadt der Errichtung eines Bewegungsparcours nur näher treten könne, soweit eine Finanzierung durch Sponsoren gewährleistet werden könne, so Wölfl weiter. Inhaltlich überrascht hat ihn eine an ihn gerichtete Mitteilung des Baureferats, dass man seitens der Verwaltung gerne bereit sei, einen Bewegungsparcours für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger an geeigneter Stelle im Stadtpark zu errichten, sollte es dem Seniorenbeirat gelingen, „Sponsoren für einen derartigen Bewegungspark zu aquirieren“.  „Dass uns das Baureferat mehr Erfolg bei der Suche nach Sponsoren zutraut als sich selbst, ehrt uns; die Mitglieder des Seniorenbeirates arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, wohingegen das Baureferat mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt ist“, fuhr Wölfl fort.

Das vom Seniorenbeirat im Sommer d. J. mit sehr erfahrenen Praktikerinnen durchgeführte Stadtgespräch „Länger gesund im Alter“ hat gezeigt, dass ein gesundheitsbewusstes Leben entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Alter habe. Insbesondere ausreichende Bewegung sei unverzichtbar, um körperlich wie geistig mobil zu bleiben, ergänzte Ehrentraud Stadler, Mitglied des Seniorenbeirates. Ein aktiver Lebensstil vermindere beispielsweise das Risiko für ischämische Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Bluthochdruck. Darüber hinaus reduziere körperliche Aktivität

das Risiko für Stürze und Hüftfrakturen und könne so die Alltagskompetenzen im Alter verbessern.

 Auch in Landshut eine Outdooranlage mit Geräten zum Trainieren verschiedener Körperfunktionen einzurichten, sei daher zweckmäßig, so Richard Kiermeier, zweiter stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates. Besonders sinnvoll seien „niedrigschwellige“ Geräte, die leicht zu handhaben sind und auch Spaziergänger zum  Ausprobieren animieren, also Geräte, an denen ohne größere Kraftanstrengung vor allem Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer trainiert werden können.       

Ein Ergebnis dieser Informationsveranstaltung war, über den Oberbürgermeister der Stadt beim Stadtrat die Errichtung eines Bewegungsparcours für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu beantragen. Leider wurde der Antrag vom Baureferat aus den erwähnten Gründen abgelehnt. Dazu Franz Wölfl: „Ich glaube nicht, dass damit die Errichtung eines Bewegungsparcours vom Tisch ist. Die CSU-Fraktion hat bereits vor Jahren einen entsprechenden Antrag im Stadtrat eingebracht und die SPD steht diesem Anliegen wohlwollend gegenüber.“ Bei der Informationsveranstaltung im Sommer sei auch der künftige Oberbürgermeister unserer Stadt, Herr Alexander Putz, anwesend gewesen. Er habe sich zwar nicht verbal geäußert, schien aber der Errichtung eines Bewegungsparcours durchaus aufgeschlossen gegenüber zu stehen, so Wölfl abschließend. 

 

Quelle: Seniorenbeirat der Stadt Landshut

23.11.2016

„Anlaufstelle für das ganze Stadtviertel“

Abgeordneter Helmut Radlmeier bei der AWO

 

Im Rahmen der Aktion „Rollentausch“, bei der Politiker die praktische Arbeit in sozialen Einrichtungen kennenlernen, besuchte Landshuts Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier das Mehrgenerationenhaus der AWO in der Ludmillastraße. „Ich bin begeistert von der Bandbreite der Angebote, die hier im Haus abgedeckt werden“, so Radlmeier.

 

Im Mehrgenerationenhaus herrscht reger Betrieb: Im Kleiderladen suchen Kunden nach passenden Stücken, ein älteres Ehepaar holt sich einen Kaffee im hauseigenen Café „Herzwerker“, während im Hintergrund eine Nähmaschine surrt, die ein ehemaliger Klient der Migrationsberatung bedient. Der Mann möchte damit „seinen Beitrag leisten und etwas zurückgeben“ als Dank für die Hilfe, die er hier erfahren habe, nennt es Michaela Grashei, die mit Gabriele Heinze die AWO leitet. Unterbrochen wird sie von einer Gruppe Kindern, die mit ihren Betreuerinnen durchs Café marschieren. „Die gehen jetzt zum gemeinsamen Musizieren in die Seniorentagespflege“, erklärt Grashei lachend. Dieses Miteinander zeichnet das Mehrgenerationenhaus aus. „Darauf fußt auch der sehr gute Ruf, den das Haus hat“, so Helmut Radlmeier.

 

Die Bandbreite des Angebots ist groß und richtet sich an Senioren, Familien, Kinder und Jugendliche. Integriert in das Haus ist auch die Migrationsberatung für erwachsende Zuwanderer. Ein dreiköpfiges Team um Sozialpädagogin Katrin Birkenstock berät Migrantinnen und Migranten in ihrer ersten Zeit in Deutschland und gibt Hilfestellung auf den unterschiedlichsten Gebieten. Die Fragen erstrecken sich dabei vom Einstieg ins Berufsleben, über den Kontakt zu Behörden bis hin zur Vermittlung von Sprach- und Integrationskursen, schildert Migrationsfachberaterin Kamilla Will. Durch die gezielte Förderung des Integrationsprozesses leiste man Hilfe zu Selbsthilfe.

 

Im Bereich der Migrationsberatung sei man mit anderen Stellen, wie etwa dem Landshuter Netzwerk, sehr gut vernetzt. Angesichts des großen Bedarfs ginge es auch gar nicht anders, erläutert Geschäftsleiterin Gabriele Heinze. Gleiches gelte für die Politik, wie Grashei ergänzt: Mit der Stadt Landshut habe man unter OB Hans Rampf immer ein ehrliches Miteinander und eine Wertschätzung der Arbeit erfahren. Freistaat und Bundesrepublik unterstützten die Migrationsberatung durch finanzielle Förderung für eine halbe bzw. eineinhalb Stellen.

 

Mittlerweile stoße man im Mehrgenerationenhaus an die räumlichen Grenzen und sei daher immer auf der Suche nach weiteren Räumlichkeiten für die verschiedensten Angebote. Den Mehrwert solcher Angebote erkennt man am Mehrgenerationenhaus in der Ludmillastraße: „Das Haus hat sich zu einem echten Stadtteilzentrum entwickelt“, fasst Radlmeier zusammen.

 

Bildunterschrift (v.l.): Anlässlich der Aktion „Rollentausch“ zeigten die Geschäftsleiterinnen der AWO Gabriele Heinze und Michaela Grashei sowie Kamilla Will und Katrin Birkenstock von der Migrationsberatung Landtagsabgeordnetem Helmut Radlmeier ihre Arbeit.

 

Quelle: Helmut Radlmeier - CSU

15.11.2016

Situation in den Landshuter Altenpflegeheimen (noch) gut

 

Der Seniorenbeirat informierte sich im Rahmen seiner letzten Sitzung über die Situation der stationären Altenpflege in Landshut. Zu Gast war Stadtamtmann Franz Linzmeier, der Chef der Landshuter Heimaufsicht. Dieser wies darauf hin, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Landshuter Altenpflegeheime sehr gut versorgt und gepflegt würden. Die Fachkraftquote von 50 % würde erfüllt. Von den rund 1230 vorhandenen Betten seien rd. 80 zur Zeit nicht belegt. Einzelzimmer seien jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen längere Zeit frei verfügbar. Etwa 2/3 aller Anfragen nach einem Pflegeplatz kämen nach einem Krankenhausaufenthalt. Besonders erfreulich sei, dass alle Landshuter Altenheime Nachwuchskräfte ausbilden.

In der anschließenden Diskussion wurden seitens des Seniorenbeirates aber auch kritische Stimmen laut. Der Vorsitzende Franz Wölfl wies darauf hin, dass die auch in Landshut nicht unerhebliche Personalfluktuation ihm große Sorgen bereite. „Dass das Pflegepersonal häufig wechsle ist zwar aus Sicht der Pflegenden nachvollziehbar. Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime bedeutet jeder Personalwechsel aber Stress, geht doch die Bezugsperson verloren, die man kennt und der man vertraut“, so Wölfl weiter. 

Ein weiterer Diskussionspunkt war die Reform der Pflegeausbildung. Für Hedwig Pable, stellvertretende Vorsitzende, sei die generalistische Ausbildung beileibe nicht das Gelbe vom Ei. Sie werde die ohnehin schon sehr angespannte Personalsituation in der Altenpflege weiter verschärfen. Hedwig Pable: „Die neue Pflegeausbildung werde dazu führen, dass das Gros der Absolventen nicht in die Altenpflege, sondern in die Krankenpflege geht, ganz einfach deswegen, weil dort die Bedingungen für die Pflegekräfte günstiger sind“. 

 

Sorge bereitet dem Seniorenbeirat auch die Tatsache, dass immer mehr Pflegekräfte aus Osteuropa kommen. Richard Kiermeier, zweiter stellvertretender Vorsitzender: „Im Zeitalter der Globalisierung ist das zwar kein Problem. Voraussetzung muss aber sein, dass ausländische Pflegekräfte nicht nur Deutsch können, sondern auch mit den Lebensgewohnheiten unserer bayerischen Bevölkerung zumindest einigermaßen vertraut sind.“

Anneliese Zeilbeck, Heimfürsprecherin in einem Landshuter Altenheim, wies abschließend darauf hin, dass die meisten alten Menschen zwar so lange wie irgendwie möglich zu Hause wohnen bleiben wollen. Trotzdem sei die stationäre Altenpflege jetzt und in Zukunft unverzichtbar. Das bedeute, dass die stationäre Altenpflege konzeptionell laufend fortentwickelt und vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung wahrscheinlich sogar zusätzliche Pflegeheimplätze geschaffen werden müssten.

 

Quelle: Seniorenbeirat der Stadt Landshut

18.10.2016

Heute wurde der Aktionstag „Älter werden in Landshut“ in den Bernlochnersälen von unserem Oberbürgermeister Hans Rampf eröffnet.

 

Auf drei Etagen können alle Interessierten sich über die verschiedenen Betriebe und Verbände im Bereich Gesundheit und Älterwerden informieren. So finden Sie die verschiedenen Seniorenwohnheime, Anbieter für Hilfsmittel, Selbsthilfegruppen, Krankenkassen und viele weitere Stände. Auf einigen Ständen können Sie sich jedoch auch über rechtliche Fragen, wie Erbschaftsrecht und Erbschaftssteuer, Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung informieren um hier schon früh die notwendigen Regelungen zu treffen und vorzusorgen.

 

Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

 

11.10.2016

Spende für Kinderpalliativversorgung

 

Seinen runden 50sten Geburtstag nahm Helmut Radlmeier zum Anlass, das Landshuter Kinderkrankenhaus St. Marien zu unterstützen. Anstatt von Geschenken wünschte sich Radlmeier von den Gratulanten, dass sie für das Kinderpalliativteam spenden. Die Summe, die dabei zusammenkam, rundete Radlmeier in Anlehnung an die Gründung Landshuts vor 812 Jahren auf 812 Euro auf.

 

Bildunterschrift (v.l.): Stellvertretend für das Team der Kinderpalliativmedizin nahmen Bernhard Brand, Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses, und Kinderkrankenschwester Teresa Zellner die Spende von Helmut Radlmeier entgegen.

 

Quelle: Helmut Radlmeier

„SPENDE, DIE VON HERZEN KOMMT.“

 

Damit hatte Oberbürgermeister Hans Rampf nicht gerechnet: Erneut haben die Anwohner der Falkenstraße bei einem Straßenfest Ende Juli fleißig zusammengelegt und dem Rathauschef zugunsten seiner Direkthilfe „Landshuter für Landshuter“ eine „riesige Freude“ bereitet: Stolze 300 Euro brachte die Initiatorin des Straßenfestes, Petra Brix, beim Besuch des Oberbürgermeisters am Donnerstag mit. Brix würdigte die Aktion des Oberbürgermeisters, „denn auch vor Ort haben wir viele Menschen, die auf dringende Hilfe angewiesen sind“. „Vielen Dank für diese großartige Spendenbereitschaft“, betonte Rampf. Vor allem, dass alle Bürger zusammengeholfen und sich erneut gemeinsam für die finanzielle Unterstützung der OB-Direkthilfe entschieden haben. „Ihre Spende kommt von Herzen und das freut mich ungemein“, zeigte sich Rampf beeindruckt und hob die „besondere Spendenaktion“ hervor: „Soviel Bürgerengagement macht mich stolz“, sagte der Oberbürgermeister und zollte Brix und den Anwohnern für ihr „vorbildliches soziales Engagement“ seine große Anerkennung.

 

Quelle: Stadtverwaltung Landshut

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